Reimsels


Äin bietje watt fan Ditt un Datt...




Hab ich Gefühle, muß ich schreiben! Bin ich traurig, kürzt`s das Leiden!

Bin ich glücklich, schreib ich`s nieder, freue mich dann immer wieder!


Unsortiert hier ein paar Gedanken in Reimform über das Leben mit unseren Barsois und umgekehrt. Was wir oder meistens ich , manchmal lustig, aber manchmal auch sehr traurig, wenn sie gehen! Sicherlich kennt jeder, der Hunde hat und diese liebt, diese Gefühle! Ich bin kein Dichter, doch so kann ich schöne und auch besonders schlimme Momente und Begebenheiten verarbeiten. Vielleicht gefällt es Ihnen ja ein wenig und Sie haben einen kleinen Eindruck um das Leiden, was man hat, aber auch die Freude, die sie mir mach(t)en!

 

Nabat` s  Badegang

Ach, man spricht an warmen Tagen von Schwimmen gehen und von Massagen.

Verwöhnen lassen Menschen sich im Spa und Schwimmbad, fürchterlich!

Mir erzählten dann die andern, Herrchen und Frauchen gingen wandern,

oder in Dänemark ein Strandausritt, und alle Barsois durften mit!

Doch, solange ich jetzt schon hier bin, fuhren wir nur zu Schauen hin!

Egal, im Garten ist ein Teich, und Wasser ist überall gleich! ( außer in der Dusche und Badewanne ! )

Stell ich gerad die Füße rein, fängt Frauchen auch schon an zu schrein:

raus da, los, ein bißchen  schnell! ( Grrr…. ) ich tu es ja schon und: bell, bell, bell!!!

So angenehm war`s an den Füßen, das tät das Leben doch versüßen!

Ich laufe wichtig hin und her, irgendwann schaut Frauchen schon nicht mehr.

Frauchen geht ganz kurz ins Haus, die Gunst der Stunde nutz ich aus!

Frauchen kommt wieder, hört es klatschen,  hört es laut planschen, blubbern, platschen!!!

Entsetzt schaut sie zum Teiche hin und sieht mich baden, mitten drin!!!

Sie schimpft und schimpft, ich will schnell raus und rutsche noch am Ufer aus!

Ich denke noch: das darf nicht sein und tauche in die Flut hinein!

Dann schaff ich es und komm an Land, da kommt schon Frauchen angerannt.

„Du stinkst, Nabat, igitt igitt!“ schnappt mich am Halsband, zieht mich mit.

Doch was jetzt kommt, das ist schon gemein: Frauchen schäumt mich mit Shampoo ein!

Und unterm kalten Wasserschlauch wäscht sie mir Rücken, Kopf und Bauch!

Das war für mich nicht zum Lachen, doch werd ich`s immer wieder machen! ( Das weiß Frauchen bloß nicht! )

Frauchen: ehe Nabat sich da versah, stand er da, mit nassem Haar,

in der Wanne: schwapp, schwapp, schwapp, lief die Brühe von ihm ab.

Erst wird er kräftig shampooniert, dann wird er sorgsam abfrottiert.

Und wie er riecht, er glaubt es kaum! Genau wie „Vatti“ , welch ein Traum!!!

Und während die andern ihn beriechen, würd er sich liebend gern verkriechen!

 

Bodygard !

Wo ich auch bin, wo ich auch stehe, er ist stets in meiner Nähe!

Mein Leben ist jetzt nicht mehr frei, denn wo ich bin, ist auch Katai!

 

Macho Nabat

Für meinen Barsi-boy Nabat bin ich der persönliche „ouvre-boit“!

Zahl für ihn Steuern und Versicherungen, und auch alle Arztrechnungen !

Sorge für sein Wohlergehen, muß ihn ohne Wort verstehen.

Doch sage ich mal was zu ihm, sagt sein Blick: ich nix verstehn !

Wie oft hab ich mir schon gedacht, wo find ich wen, der`s für mich macht !

Drückt ihn die Blase, steh ich nachts auf, laß der guten Hund heraus.

Laß ich ihn mal aus den Augen, darf die ganze Wohnung saugen !

Ich fühle richtig, wie er grinst, wenn er dann zu mir rüber linst !

Na warte nur, jetzt reicht es mir ! Bin ich der Butler für mein Tier ?

In seine dunklen Augen seh ich dann, dass ich ihm nicht mehr bös sein kann !

Ein leises „wuh“, ein sanfter touch ! Minuten später macht`s wieder „platsch“!

Auf dem Herd mit Fuß und Kopf, schaut er rein in jeden Topf !

„Ich möchte jetzt ein leckeres Steak, und, bist Du gerade auf dem Weg,

so bring mir auch noch ein Stück Kuchen,  Du brauchst ja nur im Kühlschrank suchen ! ……“

Ich: atme tief durch, zähle bis zehn ! Dann kann ich wieder zu ihm gehen.

 

Bohdana

Ach, was war das für eine Nacht, nachdem Ludger Bohdana gebracht!

Gebadet hatte er sie schön, von Läufigkeit hat er nichts gesehn !

Doch läufig war die kleine Maus, Nabat brach in Liebestaumel aus!

Stürzte auf Bohdana sich, oh, wie war das fürchterlich!

Trennen mußt` ich „Mann und Weib“, doch dann klagten sie ihr Leid!

Lautes Jammern und Geklage, an Schlaf zu denken – keine Frage!

Auch wenn Nabat mich dafür haßt, ich sperrte ihn dann in den Knast!

Doch auch das half mir nicht so sehr, es waren ja noch fünf Rüden mehr!

Das Ende der Nacht fand Bohdana nett, sie schlief bei mir – neben meinem Bett.

 

 

Küßchen von Katai

Hi, sagt Katai: ich bin so frei !

Ich bin der erste, zweite, dritte, und steh auch gerne in der Mitte !

Hauptsache, ich eß alle Eier, und das macht mich noch viel freier !

Ich bin lieb, frech und auch ganz klein, wer kann mir da denn böse sein ?

Und fasst mir Frauchen ins Genick, dann mach ich einfach schlick, schlick, schlick !

 

Lentey`s  Bitte

Lentey soll auf Hundeshow ! Doch der Kleine sagt mir: no !

Sag mal, hältst Du mich für dumm ? Ich lauf doch nicht im Kreis herum !

Nicht alle Tassen mehr im Schrank ? Die Ausstellung, das ist doch krank !

Ich bin geboren um zu Jagen ! Gehe Wölfen an den Kragen !

Auf Shows, da sind nur blöde Hunde, laufen abgestumpft `ne Runde !

Glaubst Du, dass mir das Freude macht ? Nur, weil Dein Züchterherz dann lacht ?

Zum Gespött soll ich mich machen? Ich mach mich doch nicht zum Affen

Und der Richter schaut genau, wer ist wichtig auf dieser Schau !

Selbst , wenn ich „fehlerfrei“ dann bin, komm ich doch nicht nach vorne hin !

Stell Dir mal vor, Hund macht`s mit Euch !`Legt Ihr Euch dann auch so ins Zeug ?

Wir kommen doch sonst auch gut aus. Bitte, laß mich doch zu Haus !

 

Zur Ausstellung

Heute geht es wieder los ! Alle sind schon sehr nervos.

Katai und Lentey hüten ein, finden das jedoch gemein !

Natat ist glücklich, er darf mit, Berendaij und Niemen finden das „Shit“ !

Obwohl - sind sie dann einmal da, finden sie es ganz wunderbar.

Sie treffen viele Hunde, erfahren die neuste Kunde,

tauschen sich aus, hören viel Klatsch, wissen, vieles ist echt Quatsch !

Niemen hat Sorgen, man schiebe ihn ab ! „ Merk Dir, Frauchen liebt Dich!“ sagt ihm Nabat.

Alle Jungs wissen, worum es jetzt geht: Hund muss „ schön gehen“ und Hund „steht“ !

Für 10 min. Arbeit, maximal 6 mal im Jahr, lebt sich die „Restzeit“ ganz wunderbar !

Sobald sie im Ring stehn, sind sie drauf ganz heiß ! Sie geben dann alles, ja, Jungs, ich weiß !

 

Berendaijs erste Ausstellung

„ Berendaij, nun aufgewacht, kurz ist heute Deine Nacht !

Deine erste Show ist heute ! Auf Dich warten viele Leute.“

„ Mein Gott, Frauchen, Du weißt doch: um diese Zeit, da schlaf ich noch !

Also, laß mich jetzt in Ruh !“ Er kneift die Augen wieder zu !

Aber all das hilft ihm nicht, auf Berendaij wartet die Pflicht !

Ein paar Minuten mußt Du stehn, zwei mal in die Runde gehen !

Abgetastet, Zähne zählen, das ist wirklich doch kein Quälen !

Dafür lebst Du sorgenfrei und bist immer überall dabei !

Wirst gestreichelt, wirst getätschelt, wirst rundum total verhätschelt !

Selbst Deine Steuern zahle ich !( Tät das doch mal wer für mich !!! )

Manches Kind – hör mir gut zu, hat es nicht so gut wie Du !!!

O.K., o. K., nun sei schon still ! Ich mach ja schon, was Frauchen will !

Eigentlich hat sie ja recht, mir geht es wirklich gar nicht schlecht !

So schleicht er los zum „Pipimachen“, Frauchen packt derweil die Sachen:

Wasser, Essen, Decken, Leinen ( heute sind es nur die Feinen .)

Und ne große Tüte Leckerli, dafür, glaubt mir, lieb ich sie !

So, Frauchen, trag mich zum Auto hin ! Doch huch ! Wer sitzt denn schon drin ?

Geroj und Nabat könnens kaum erwarten, dass wir endlich los nun starten !

Die schleimen sich bei Frauchen ein, das ist unfair und gemein !

Doch denen werde ich es zeigen ! Ich bin es heute mit den Preisen !

Wartet nur, Ihr Hundesöhne, jetzt kommt Berendaij, der Schöne !

 

Liebeserklärung

Jeden von Euch habe ich lieb ! Egal, wie ihr seit, ob „Liebhund“ oder „Hühnerdieb“ !

So verschieden Ihr ausseht, so verschieden Ihr seit, ich liebe euch alle, egal wie ihr seit !

 

Tageslauf

Um den Tisch in munterer Runde liegen alle Barsoi-Hunde.

Alle ? Nein, Frauchen hat sich da verzählt. Es sind nur 5, Berendaij fehlt.

Aus der Koje klingt leise ein „Schnarchen“ her, morgens aufstehn fällt ihm schwer.

Frauchen denkt: genau wie ich, früh aufstehn ist fürchterlich !

Für Achim startete der Tag : morgens um 6, naja, wer`s mag !

Für die Hunde war das angenehm: aufstehn, strecken, pipin gehen !

Doch kaum ist Achim zurück an Bord, ändert sich das alles sofort !

Ach, wie lange können sie liegen, sind kaum noch aus dem Haus zu kriegen !

Tagesbeginn ist jetzt um 9 Uhr und immer auf die gleiche Tour:

Erst muß Frauchen Hunde wecken, die rekeln sich dann auf den Decken,

strecken, gähnen, kurz hochschauen, Frauchen füttert erst die Sauen.

Dann muß sie zu den Pferden gehen, danach wird`s Zeit um aufzustehen.

Müde schleichen alle in den Garten, um gleich wieder vor der Tür zu warten !

Denn das darf ja kein Hund verpassen: bei Frauchen heißt`s jetzt: Frühstück fassen !

Ali Baba u.d.40 Geris wünscht sich inbrünstig: Telefon wäre jetzt günstig !

Geht Frauchen dann Telefon holen, hat er schon die Wurst gestohlen !

Auch die andern sind nicht bange: was Geroj kann, können die schon lange !

Moppi trügt kein Wässerchen, schau nur auf den Käse hin.

Meine Güte, denkt Nabat, was Frauchen da noch Leckeres hat.

Und „happ“ macht`s, weg ist schnell das Ei ! Stibitzt hat das der kleine Katai.

Das will sich Frauchen wiederholen, hier wird einfach zu viel gestohlen !

Die Gunst der Stunde wird genutzt und Frauchens Frühstück ist verputzt !

 

Aua

Alle Hunde schauen dumm, Frauchen jammert schwer herum.

Ihr tut alles schrecklich weh, Rücken, Schultern, oh je, oh je !

Die Scheune muß auf Vordermann, da mußte Frauchen richtig ran !

Schwere Sachen mußt` sie räumen, davon kann ein Mann nur träumen !

Torfballen, Kappsäge und Holz, Frauchen schafft`s und ist ganz stolz !

Doch das Heben war zu schwer, jetzt kann Frauchen gar nichts mehr !

Und Frauchen geht dann schnell ins Haus, und rutscht auf glattem Boden aus !

Die Hündchen fraßen Ölsardinen, Ketchup klebt an den Gardinen,

auf dem Teppich Mayonnaise, auf den Fliesen liegt noch Käse !

Frauchen platzte fast vor Wut, doch den Hündchen geht es gut!

Wischen, putzen, reine machen, wär`s nicht so Sch…. , wär`s zum Lachen !

 

Efwgenij`s Ankunft

Ach, was bin ich für ein Tor ! Ach, wie hatt` ich`s noch im Ohr!

Nein, so schnell noch keinen dritten, und schon ist er in uns`rer  Mitten !

Ach, wie hat der Neue Ängste !  Ich dacht`, ich hab ihn, sagt er: denkste !!!

Knurrend steht er, sträubt das Fell, ist gar ein giftiger Gesell !

Null Chance, ihn nur anzufassen ! Er will keinen an sich ran lassen !!!

Doch Räucherspeck verlockt ihn dann, endlich komm ich an ihn ran !

Und langsam gewinnt er Vertrauen. Was hat man ihm getan ? Verhauen?

Jetzt kommt er her, leckt meine Hände. Ist das etwa eine Wende ?

Doch kaum begegnest Du ihm schnell, rennt er davon mit viel Gebell !

Ohje, wie soll das weiter gehen ? Werden wir uns je verstehn ?

Der Krylat bewacht Haus und Hof, und Eroshai ist superdoof !!!

Kriecht unterm Zaun durch, ach wie fein, Efwgenij folgt ihm hinterdrein.

Eroshai macht schnell  `ne Fliege, Moppi auch, den ich nicht kriege!

Stunden später sammel ich sie ein, die müden Krieger, ach, wie fein !

Wohlbehalten sind sie jetzt zurück, Krylat und ich strahlen vor Glück !

Jürgen muß den Zaun morgen früh machen, Hoffentlich wird er es schaffen !

Eines weiß ich sicherlich: froh sein wird er sicher nicht !

So sitz ich hier, schau in die Rund: in jeder Ecke liegt ein Hund !

 

 

An Achim

Ich würde Dir gerne Efwgenij zeigen, doch wie tut er die Kamera meiden !

Stell Dir vor, der Krylat hätte Flecken, die in Eroshai`s Farbe sein Fell bedecken !

Eroshai`s Fell fühlt sich anders an, so dass man es nicht vergleichen kann.

Aber sie sind alle lieb: Bangbüx, Dummhund und Hühnerdieb !

 

Und Trauer soll der Kennel tragen ….

So drohte uns schon seit vielen Tagen,

daß Idefix nach München geht

zum neuen Frauchen, die ihn versteht.

Auch ein neues Herrchen freut sich auf ihn

Und eine reife Afganenhündin!

Der Weg nach München ist zwar weit,

doch es erwartet ihn ein Glück zu zweit!

Wir wünschen ihm für sein neues Leben

all das Gute, was die neue Familie ihm will geben !

  

Ausflug

Unsre 3 Hunde – ach du Schreck ! – waren wieder einmal weg !

Haben sich bei Gunda durchs Tor gefressen, Gunda`s Garten kannste  vergessen !

Ein Großauflauf der Polizei, Tierschutz und Förster war auch dabei !

Und 50 Kinder waren da ! Efwgenij kam nicht – war ja klar !

So rannten sie denn immer weiter, ich dachte noch: das wird noch heiter !

Ich bin gefahren, hab` gerufen, ich wußt`  zuletzt nicht: wo noch suchen !

So war`n sie lang genug auf Achse. „Kommt“, sagt Krylat, „ wir nehmen `ne Taxe!“

Die Autotüren offen standen, die 3 Hunde schnell darin verschwanden !

Ein Mann wollte nur seinen Einkauf verstauen, kam zurück und wollte den Augen nicht trauen !

Er war so fürchterlich erschrocken, weil 3 Barsoi auf dem Rücksitz hocken !!!

Die Polizei wurde gerufen, Info an mich: brauchst nicht mehr suchen !

Es reicht der Ärger, sag ich Dir. Stell Dir mal vor: es wären 4 !

 

 

Draußen

Eroshai, der weiße „Köter“ , ist ein echter Schwerenöter !

Leise läuft er seine Runden, paß ich nicht auf, ist er verschwunden.

 

In Lingen

Ich quäl mich im Garten, zwischen Unkraut und Blätter, immer wieder Schauer, was für ein Wetter !

Ich stöhn vor mich hin, bin im Stillen am Klagen, da höre ich Niemen den Berendaij fragen:

„wie war`s bei Dir in Lingen und Dortmund ? Warst Du auch auf der Messe für Heimtier und Hund ?“

„Pst, pst, ganz leise, ich will`s Dir erzählen und kann Dir auch noch eine Taktik empfehlen:

Frauchen kann mir an der Rute klehen, jeder kann es sehn,

doch mir kann nichts geschehen ! Und bald brauch ich nicht mehr auf Ausstellung gehen !

Auf Veranstaltungen kannst Du Dir alles erlauben, das kannst Du mir ganz getrost glauben !“

Verflixt und zugenäht, ich hab wohl nicht recht `gehört ! Natürlich bin ich sichtlich empört !

10 Minuten „Arbeit“ ( laufen und stehen ), 2 x im Monat, das wird ja wohl gerade noch gehen !

Ansonsten rennen, spielen, schlafen, gut essen, abends Fernsehen auf Sofa nicht vergessen.

Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein, das nennt sich „Hochverrat“ und ist gemein !

 

Fußball - EM in der Ukraine

Wie kam die Fußball –EM in die Ukraine, wißt`Ihr`s schon ? Möglich gemacht hat`s die Korruption !

Hund mußten sterben, elendlich !!!  Auf so ein Event, da freu ich mich nicht !!!

Auch vor Menschen machte die Macht nicht halt, weil hier ein Leben noch nie etwas galt !!!

Aus Protest schau ich nur Spiele aus Polen an ! Macht alle mit, ich halt mich dran !

 

Idefix` wohlgemeinter Rat an Lew

„Du kennst Dich wirklich noch nicht aus, wie ein Barsoi lebt im „feinen“ Haus.

Frauchen – wir versteh`n uns richtig – ist der „Chef“ hier, daß ist wichtig !

Was sie sagt, machen wir „schnell“, doch ohne Jallern und Gebell !

Wir akzeptieren Sie – zum Schein. Ich weiß, das klingt ziemlich gemein,

doch Personal umschmeichelt man, weil man sie sich sonst nicht leisten kann !

 

Idefix

Idefix weint und läuft traurig einher. Sein geliebtes Frauchen will ihn wohl nicht mehr.

Sie hatte ihm fest in die Pfote versprochen: Du bleibst nur 2 Monate plus maximal 2 Wochen!

Fast 1 Jahr verging seit diesem Versprechen, es scheint so, als wolle sie dieses auch brechen!

Noch immer sitzt Idefix bei uns in Dinklage. Sein Bellen ist liese, besteht nur noch aus Klage!

Zu nichts hat er überhaupt noch Lust! Er ist so enttäuscht, deprimiert und hat Frust!

Auch wenn`s ihm hier gut geht und ihn jeder mag, es ist nicht dasselbe, was Frauchen ihm gab!

Drum hab`doch ein Einsehn mit Idefix`Qual: untreues Frauchen, melde Dich mal !!!

 

Dohlen

Raschel-raschel, kjaack-kjaack !!Was ist das denn für ein Quark ?

Haben Geister wir im Haus ? Reißen wir doch ganz schnell aus !

Der Verstand setzt wieder ein – Geister ? Quatsch, das kann nicht sein !

Doch, was ist es denn nun bloß ? Hier im Haus , da ist was los !!

Unsere Hunde gucken dumm: was rennt Frauchen denn so rum ?

Doch der Lärm, er nimmt kein Ende. Endlich kommt die „Wissenswende“:

Da ist nichts mit „dunklen Mächten“, Dohlen sitzen in den Schächten,

im Ofen und auch im Kamin sitzen sie schon mitten drin.

Die Rettungsmaschinerie läuft an: wie kommt man an die Vögel ran ?

Doch irgendwann ist es geschafft , die Vögel sind heraus gebracht.

Doch wie sieht jetzt die „Bude“ aus, nachdem die Dohlen sind heraus ?!?

Voll Ruß und Qualm und Schmier und Dreck !!! Hoffentlich kriegt man es weg !

 

Allein-allein !

Heute ist der letzte Tag, wo ich noch meinen Achim hab !

Achim muß jetzt wieder fort: die Pflicht ruft: Kapitän an Bord !

Oh Mann, oh Mann, mir wird ganz bang, die Einsamkeit fängt wieder an !

Und immer wieder schreibe ich: mein Achim, ich vermisse Dich !

Doch halt: allein ? Was für ein Quatsch ! Denn in der Küche hör ich: platsch !

Und rumpel-pumpel, bumm und pling ! Das kann nur einer sein: Maxim !

Wuh ! Und wuwuwu ist auch dabei ! Das sind Nabat und Berendaij !

Und wen seh ich sich durch`s Gartentor zwängen ? Klar, das ist der „Gärtner“ Niemen !

Die letzen drei – ach ja, wie edel – sitzen im Sofa: wedel-wedel !

Die Realität hat mich zurück ! Ach, meine Hündchen ! Welch ein Glück !!!

 

Eroshai

Eroshai, der sportlich Schöne,

lebte in Soest, Großenkneten und Höne.

Er war unser erster „Gemeinsame „ Barsoi,

und besonders Achim war er treu.

Er war der, der mich wieder zum „Hundesport“ trieb.

Wir hatten ihn ganz besonders lieb !

Als Rudelchef war er unangefochten,

Mensch, Hund und Pferd, wir alle ihn mochten.

 

Havatai

Eines Tages rief uns Ludger an:

schaut Euch diesen Wurf mal an !

„Nee, Du, laß mal, das mußt Du verstehn !

Wir haben genug !“ – „Du sollst doch bloß ansehn !“

Und was kam letztlich dabei raus ?

Wir nahmen Hrustal und Havatai mit nach Haus !

Rot wie das Feuer und das hatte er !

Der Abschied von ihm fällt uns furchtbar schwer !

 

Wetter

Wolke 7 wollt` nicht weichen, wollt` uns überall begleiten.

Folgte uns zur Hundeshow, und sie regnete wie Sau !

Ach, wie war das alles schrecklich ! Unsere Hunde waren dreckig !

Wolken sind wie böse Richter, mit langen Mänteln und Gesichter !

Meine Güte, Wolke 7, wo ist die Sonne nur geblieben ?!

Einmal blendete sie sich ein, verwöhnte uns mit Sonnenschein !

Wolke 7 sagt: da bin ich wieder, und ließ ein Schauer Regen nieder !

 

Die Jagd

Von Ferne klingt das helle Geläute der schnell jagenden Foxhoundmeute.

Der Schleppenleger reitet davon, es tropft der Scan auf den Boden schon.

Durch den Wald, über Gräben in`s Feld hinein, die hetzende Meute weit hinterdrein !

Die Reiter gallopieren ihr hinterher. Das wilde Vergnügen lieben sie sehr.

Plötzlich hat der Schleppenlegen einen Fuchs voran. Doch an diesem sind 3 Barsois dran.

Sein Pferd, es scheut und geht in die Eisen, der Reiter fällt ab, sieht die Sterne kreisen.

Sein Pferd ist weg, er kann nicht mehr geht, da sieht er über sich einen Barsoi steht.

Des schönen Barsois leichtes Hecheln wirkt wie ein feinsinniges Lächeln.

Dann dreht er ab, dem Fuchse nach, des Schleppenlegers Auge brach !

Meute und Reiter erreichen den Mann. Sie sehen ihn liegen und halten an.

Währenddessen ist der Fuchs gestellt, er faucht um sich und wird verbellt.

Die edlen Hunde verlieren die Lust, für sie liegt nur in der Jagd der Genuß !

In seinen Bau flieht der Fuchs zurück, ihm ist nichts passiert, er hatte Glück !

 

Der Donkosackenchor

Wähnt Efwgenij sich allein, stimmt er in ein Liedchen ein.

Russlands Steppe, Weltenschmerz, es zerreißt uns fast das Herz !

Wölfe fangen, Häschen jagen, alles liegt in seinem Klagen.

Und deutlich laut aus seiner Kehle, kommt, dass ihm sein Frauchen fehle !

Doch Frauchen sitzt nur im Büro ! Ach, wie ist Efwgenij froh:

„Hab ich sie jetzt endlich wieder, sing ich auch „Freudenlieder !“

Ich halte mir die Ohren zu: „Moppi, laß mich mit dem Gesang in Ruh !“

 

Spitznamen

Unsere Hunde haben ihre Namen, die sie offiziell auch wahren.

Ihr Charakter gibt ihnen aber  - Spitznamen, manchmal makaber !

Hrystal hieß „Krümel“, weil er immer, wie ein Staubsauger zog durch jedes Zimmer !

Katai wurde einst „Klette“ genannt, kaum sah er uns, kam er angerannt !

Später hieß er „Drüse“, weil er so stank, jetzt wird er liebevoll " dicke Käte" genannt.

Efwgenij hieß „Moppi“  und „Moppelpoppel“,  sein Galopp war ein einziges Gehoppel !

Krechet nannten wir nur „Bin Laden“, denn er machte durch Blödsinn großen Schaden !

„Ali Baba und die 40 Geris“ sprach für sich, denn Geroj klaute fürchterlich !

Doch übertroffen wird er jetzt nur:  von Niemen, dem Polen und dessen Natur !

Unser Fenris wurde nur „Muußi“ genannt, und Girka war als Gundis „Schwiegersohn“ bekannt.

Und seine Geliebte Ediniza hieß „Bangbüx“, ist das nicht alles ein bißchen verrückt ?

 

Berendaij

Wer will alles „Pipi, Pipi“ ? Alle: Nabat, Niemen, Lentey Kati !

Berendaij will „Bubu, Bubu ! Zeigt mir den Vogel und sagt : wuhwuh !

Ich komme trotzdem nicht mit raus ! Ganz einfach, Punkt und aus !

Mein Freund, Du bist hier reichlich frech !!! Doch ICH bin Frauchen, so ein Pech !

Runter vom Bett, jetzt aber flott ! Und raus mit Dir jetzt: hopp, hopp, hopp !

Berendaij denkt: Sch…., so ein Mist, dass Du auch abends mein Frauchen bist !

 

Das Vermächtnis des Berendaij

Frauchen ist oft sehr bequem, läßt gern was auf Herd und Anrichte stehn.

Die Zeiten sind jedoch vorbei, seit Lentey da ist und Berendaij !!!!

Der Lentey springt dann auf die Tische, ganz leis, dass ich ihn nicht erwische !

Während Berendaij Schmiere steht und wacht, der Lentey alles runter schafft !

Eier, Milch und Telefonbücher,- Brötchen, Aufschnitt, Geschirrhandtücher ….

Alles klebt, es ist ganz glitschig !!! Ach, ich find das gar nicht witzig !

Auch, wenn nun laut „Protest“ gebellt, gekürzt wird Euch das Taschengeld !

 

Nabat`s  Wunsch

Mein Frauchen, ja, das hab` ich gern ! Auch ich bin ihr großer Augenstern !

Sie sorgt für mich, ich passe auf ! Das ist so unser Tageslauf.

Könnt` sie nur bellen, so wie ich. Oft wär` es nicht so schwer für mich !

Wenn ich ihr was erzählen will, sagt sie oft: Nabat,  sei still !

Ich bin doch gerad am Telefon und ich verstehe keinen Ton !

Oder diese Sendung „Heute“! Hass ich wie die Pest, Ihr Leute !

Immer wieder muß ich hören: hör auf zu bellen und zu stören !

Ich darf keinen Kommentar abgeben, das ist der Nachteil am Hundeleben !

Könnt sie bellen, würd sie mich versteht, wir könnten gemeinsam Fernseh sehn !

Statt: Bootpeaple in Lampedusa dann, schaun wir „ Hunde suchen ein Zuhause“ an !

Ich weihe sie ins „ Schnüffeln „ ein, am Arsch ! Jetzt sagt sie: igitt, Du Schwein !“

Doch das wär dann Vergangenheit. Hund ( Mensch ), wär das eine schöne Zeit !

Ich spiel so gern „ Kommissar Rex !, such Süßigkeiten, die sie versteckt.

Denn, sie macht das nur für mich, sie aber schimpft mich dann ein Dieb !

Dabei ist es doch genau andersrum. Verständnisschwierigkeiten sind zu dumm !

Putzen und Aufräumen sind auch so Sachen, scheinen ihr keinen Spaß zu machen !

Ach, ich helf so gern dabei: reiße das Papier inzwei !

Schiebe die Fetzen untern Schrank, das Büro ist schnell blitzeblank !

Doch: Undank ist der Welten Lohn ! ( Seufs ) Ach, was wißt Ihr schon davon !

Doch meistens kann ich`s  recht ihr machen, mache sie froh, bring sie zum Lachen !

Ach, wie wär unser Leben schön, könnte sie mich doch verstehn !

 

„Damenbesuch“

Die Schwester  unseres Berendaij schaute heute auf`n  Schluck Wasser vorbei.

Sie war sichtlich schockiert, so wurde sie von den „Jungs“ hofiert !

Alles schniefte und triefte, schlickte und schleckte, weil es „Gefühle“ in sie erweckte !

Doch ziemlich schnell hat sich das gegeben, ist viel zu jung, ja, so ist das eben !

Und was sagt uns das, Ihr wißt, was ich meine: Männer ( Rüden ) wollen doch immer das eine !

 

7 Hunde allein zu Haus

Läßt Du einen Hund im Haus allein, pisst er den Stuhl und Tisch ans Bein !

So schnell kannst Du gar nicht schaun, wie sie Dir das Haus versaun !

 

Trauer :

Meinen Schmerz betäub ich, wenn ich schreibe, denn ich fühl so am eignen Leibe,

dass es mir danach besser geht, schreib`s von der Seele, Ihr versteht ?

Bis keine Worte übrig bleiben, muß ich schreiben, schreiben, schreiben !

Und irgendwann ist es vorbei, dann bin ich frei !

Mein Wort begleitet Deine Seele, damit sie nicht den Weg verfähle,

und oben ankommt bei den Freunden, zu grüßen darfst Du nicht versäumen !

Geroj, Fenris, Girkilein, Howi, Arkadij und Krümel werden bei Dir sein.

„Bin Laden“,Sascha, Krylat, Amanat und Eroshai, Clyon und Alex sind auch dabei !

Und in diese vertraute Runde kommen alle unsere Hunde.

Doch auch die sind dort nicht allein: Ludgers werden auch da sein !

Dort spielt Ihr völlig ohne Schmerzen, mit heilen Pfoten, Hals und Herzen.

Ob alt, ob jung, es ist ganz gleich, in unseres Vaters Himmelreich !

Ich danke Euch Ihr treuen Hunde, haltet mir einen Platz frei in Eurer Runde !

 

Girka`s letzte Stunden

Ach, mein Herz ist mir so schwer, traurig lauf ich hin und her !

Girka, mein kleiner lieber Hund, ist schwer krank, wird nicht gesund.

Oft war schon der Tierarzt da, gab ihm Antibiotika.

Doch sie schlagen gar nicht an ! Ich weiß nicht mehr, wie ich helfen kann.

Girka atmet tief und schwer,  essen will er auch nicht mehr.

Ich gebe ihn in Gottes Hände und warte jetzt auf eine Wende.

Ich liebe meine Hunde alle, darum bin ich in diesem Falle

so hilflos und so ohne Schutz !:

ich liebe meinen Hund ! Gott, mach ihn gesund !

Bitte, bitte, bitte ! Er soll nicht sein der dritte !

Der dritte in 2010 ! Bitte, das soll nicht geschehn !

Girka ist ein lieber Hund, lieber Gott, mach ihn gesund !

Mir ist wirklich angst und bange ! Vater, warte nicht so lange !

 

Efwgenij`s letzte Stunden

Oh, ich sah Dich schrecklich leiden ! Konnte ich es vielleicht doch vermeiden ?

Wo nur hast Du Dich verletzt, dass es Dir das Knie zerfetzt ?

Suchend dreh ich meine Runden, nirgends hab ich was gefunden !

Und dann fragt ich ständig mich: Tat ich auch genug für Dich ?

Habe Dich gestützt beim Stehen, Dich gehalten dann beim Gehen.

Linderte Dir Deine Schmerzen. Und – glaub mir – ich tat`s von Herzen !

Tage lang hielt ich Dich trocken, hielt Dir dann Dein Essen hin.

Kein Geruch konnte mich schocken , Dir zu helfen, war der Sinn !

Du sahst mich an mit großem Flehen: bitte, bitte, laß mich gehen !

Tonnenschwer wiegt dann die Last, wenn die Entscheidung wird gefaßt !

Die Entscheidung, ob und wann, das ist was, was ich kaum kann !

Doch wir sehen uns dann an, und wissen, dass ich nicht mehr anders kann !

Ich bete still, sei mir nicht bös, wenn der Tierarzt Dich erlöst.

Doch Deine Augen sagen mir: nein, liebstes Frauchen, ich danke Dir !

Ich kraule Dich jetzt unabläßlich, fühl mich elend, fühl mich häßlich !

Tapfer leckst Du meine Hände, Deine Blicke sprechen Bände.

Auf Dein Fell tropfen meine Tränen, Du tröstest mich: Frauchen, mußt Dich nicht grämen !

Ganz leise kommt der Tierarzt rein, er bestätigt: ja, es muß jetzt sein !

In der Nakose schläfst Du fest, ich halte Dich an mein Herz gepresst.

Dann liegst Du da, die Spritze im Herzen ! Ich schluchze laut, mein Herz will bersten !!!!

Unter den Eichen findest Du die letzte Ruh. Mein Trost: ein schönes Leben hattest Du.

Doch das Leben geht weiter, Dein Platz bleibt jetzt leer. Oh lieber Efwgenij, Du fehlst mir so sehr !

 

 

Geroj und Efwgenij

 Alle guten Dinge sind drei, alle schlechten zwei !

Und immer innerhalb von 14 Tagen, die Trauer ist kaum zu ertragen !

Efwgenij folgte dem Geroj, beide waren mir sehr treu !

Sie liefen immer frei auf dem Hof, Halsband und Leinen fanden sie doof !

Sie klauten Hühner, killten Katzen, lehrten den „Jungen“ viele Faxen !

Efwgenij lebte schon mit in Soest, sein schönes Leben ist mir Trost.

Er fühlte seinen letzten Tag, als er auf seiner Decke lag.

Er wollt, dass ich soll ihn so lange streichel, bis seine Seele von ihm weiche !

Unter meinen Tränen schlief er ein. Jetzt wird er bei seinen Freunden im Himmel sein.

  

Der Rudelführer ist tot.

Die Hunde halten sich ganz still, weil keiner im Brennpunkt stehen will.

Keiner weiß: wer hat jetzt das Sagen, und keiner will es richtig wagen.

Berendaij und Niemen  liegen auf ihren Decken, Lentey will sich im Hundehaus verstecken.

Katai und Nabat mögen auch nichts sagen, ihnen schlägt es fürchterlich auf den Magen.

( Beide hören auf mit motzen, müssen beide erst mal kotzen )

Sie fühlen meine große Trauer und meinen Schmerz. Das geht ihnen auch ganz heftig ans Herz.

Doch die Frage bleibt offen, wann wird geklärt, wer Frauchens Stellvertreter wird.

Die „Kleinen“ nutzen jetzt das Vakuum, machen viel Blödsinn und albern herum.

Nabat wahrt demütig den Schein, so kann es nur Katai oder Lentey sein.

Katai ist erfahren und souverän, ich weiß es nicht, wir werden es sehn !

 

Efwgenij`s Trauer

Viele habe ich gesehen, sah sie kommen, sah sie gehen.

Es begann mit Krylat, Cljon, Alex und Eroshai, später dann Krechet ( Bin Laden ) und Havatai.

Auch bei Arkadij und Fenris war ich dabei.

Und schnelle Girka und Hrustal ( Krümel ) folgten ihnen dann Knall auf Fall.

Zuletzt ging auch Geroj, der tapfere Champ. Jetzt lieg ich selbst im Leichenhemd.

 

Ludgers Wurf:

Aus diesem Wurf bekam ich zwei, nämlich Hrustal und Havatai.

Hinter jedem Krümel war Hrustal her, ging in die Breite, mehr und mehr.

Drum wurd er Krümelchen genannt, auch manchmal „Hitti“, wie bekannt.

Er hatte so viel auf den Rippen, lag auf dem Rücken ohne umzukippen !

Rennen war nicht so sein Ding, doch im Fressen war er der King.

Und er war treu, war wie ein Schatten, den wir immer bei uns hatten.

Er braucht weder Halsband noch Leine, ging täglich mit mir füttern die Schweine,

schleckte dann die Eimer aus, ging dann mit zum Hühnerhaus,

hier trank er dann ein Eichen aus.

Niemals suchte er das Weite, immer war er mir zur Seite !

Doch heute sagte er: good by!“ Ich geh jetzt zu Eroshai, Kreshet, Arkadij, Fenris und Havatai.

 

Idefix:

Ein Hund, den ich sehr gut erinner, steht heute hier bei uns im Zimmer.

Ich traue meinen Augen kaum und denk: das ist ein böser Traum.

So dünn und mager und so schroh ! Nein, dieser Hund ist gar nicht froh!

Er sieht schlimm aus, ist zum erschüttern. Ja, diesen muß ich tüchtig füttern.

Für ihn war`s letzte Zeit nicht leicht, das sah man gleich !

„Observer“ nannte Achim ihn, er hat ihn immer bei Tische stehn.

Er „bestand“ auf sein gekochtes Ei ! Deshalb kochten wir immer drei !

Er hat sich sehr gut eingelebt, und noch was gibt`s, worauf er besteht:

Niemen hatte ein großes Hundekissen dabei, auf dem liegt gern der Berendaij !

Das beansprucht jetzt der Idefix! Ist nur für ihn, da kennt er nichts.

Und liegt der Berendaij mal da, ist es für ihn nicht annehmbar:

Da wird gebellt der Kopf gerieben: „ kannst Du den nicht beiseite schieben ?“

Was wir dann auch schleunigst tun. Dann können beide darauf ruhn !

 

Weihnachten 2011:

Der Weihnachtsmann ( Achim ) will Fotos shooten. Wie kann es das nur einem Hund zumuten ?!

„Ich will nicht auf ein Bildchen drauf ! Ich ess lieber den Weihnachtsbraten auf.

Doch den will Frauchen mir nicht geben ! Ach seufs, hart ist so ein Barsoileben !!!“

 

Der Seemann zu Haus 

Kommt mein lieber Mann von See zurück, brauch ich nicht mehr füttern, welch ein Glück !

Ich schütt` Hühner- u. Schweinefutter in die Fässer, zum Schutz vor graue Körnerfresser !

Achim - ich kann`s nicht gut verstehen - , läßt`s lieber in den Säcken stehen.

Auch wollte er noch Schwarzbrot backen, im Körbchen standen noch die Sachen:

Rübensirup, Mehl und Korn, in der Sattelkammer ganz vorn.

Weihnachtsmontag mußt er wieder los. Klar, ich war traurig, ohne Trost.

Ich brachte ihn nach Bremen hin, das Abschiednehmen find ich schlimm.

Nabat und Idefix blieben im Haus, die andern 5 wollten hinaus.

Ich kam zurück, ging durch den Stall, ich dachte: ich bekomm `nen Knall !!!

Du liebe Zeit, „wat is denn dat ?“ !!! Vor mir steht unser Hund Nabat !

Und hinter ihm steht Idefix ! Und beide grinsten ganz verschmitzt !

Alle Säcke sind zerrissen !!!  Das Futter gut verteilt zu Boden geschmissen !!!

Warum, warum muß` das denn sein ?! Ach, ihr zwei beiden seit gemein !

Doch, wenn Ihr denkt: das sei`s gewesen, so könnt Ihr hier gleich weiterlesen:

Da standen sie: den Kopf nach oben: Frauchen, willst Du uns nicht loben ?

Das war fürwahr kein gutes Zeichen, doch wollt ich beide trotzdem streicheln.

Doch sowas hab ich noch nie erlebt: Nabat klebt !!!!! ( Igitt ibah ! )

Nagut, dacht ich, geh erst ins Haus. Mich traf der Schlag: wie sah`s hier aus !

Überall, in allen Zimmern sah ich Rübensirup schimmern !

Ich hatte keine Zeit zu trauern ( Achim ), nicht mal, um mich selbst zu bedauern.

Wischen, putzen, Nabat baden, es ging nicht raus aus seinen Haaren.

Doch ich kann den Nabat ja nicht kochen, der hat sich dann auch schnell verkrochen !

 

Like a thief in the night:

In der tiefen, finsteren Nacht, wird das Frauchen streng bewacht !

Vor der Schlafzimmertür sie alle liegen, Frauchen darf sich voll in Sicherheit wiegen.

Die Hündchen stellen da jeden Dieb, Frauchen hat sie dafür lieb !

Das Haus verschlossen, alles gut, die Hündchen liegen auf der Hut !

Dann wird die Scheune aufgerammt, es kommen Diebe, oh, verdammt !

Die Hunde hatten nur eins im Sinn: wir lassen keinen zu Frauchen hin !

Und wir machen auch keinen Krach, sonst wird unser Frauchen wacht.

Wir bewachen sie nur brav, denn sie braucht ihren Schönheitsschlaf.

Drum blieben alle Hunde still, genauso, wie ein Dieb es will !

Sie konnten alles Werkzeug klauen, um unerkannt dann abzuhauen !

 

Flöhe

Mein Mann, ein Käptän auf dem Meer, ist endlich einmal wieder hier !

Und unsere Barsois wollten ihm zeigen, was sie so alles draußen treiben.

Und so – wie könnt`s auch anders sein – fingen sie einen Igel ein !

Und jeder kennt das, denke ich, und ärgert sich dann fürchterlich !

„Fahr zur Apotheke, ruf ich von weitem, bevor sich die Flöhe noch ausbreiten !“

In der vollen Apotheke ist mein Mann nach langem Warten endlich dran.

„Frontline für meine Frau brauch ich.“ Der Apotheker sagt: „das geht leider nicht.“

Mein Mann fragt: “ist da nichts zu machen ?“ „ Nein, für Menschen ist das nicht zugelassen !“

 

Fenris

Fenris` Mutter Bashika ist die Schwester von meinem Amanat und Bajar !

Zum Tierarzt führen Gunda und ich mit.

Zur Welt kam Fenris per Kaiserschnitt !

Ich half dem Tierarzt beim operieren und Schneiden,

Gunda und Ludger mußten die Welpen trocken reiben !

Wären wir nicht mit gewesen,

wären Fenris nicht am Leben !

Fenris – der Gott der Wölfe – wurd er genannt,

als „lötje Muuzi“ war er jedoch bekannt.

Er war mein „Wunschkind“, mehr möchte` ich nicht sagen !

Seinen Tod kann ich kaum ertragen …..

 

Akardij

Schwarz-weiß und blond sind meine Farben,

doch man kann nicht alles haben !

Manchmal jedoch soll es so sein,

dann kommt das Glück von ganz allein !

Doch so schnell, wie es gekommen,

wurde es mir wieder genommen !

 

Saharawetter:

Die Sonne strahlt, die Luft beginnt zu flirren

nam meint, das Wetter tät`sich hier verirren!

Die Hitze gehört zur Gobi und Sahara,

doch nicht hier her, das ist doch allen klar!

Die Barsois meckern, wollen ihre Pelze auszieh`n,

liegen im Haus, wollen vor der Hitze flieh`n!

Liebäugeln mit dem Teich und seinen Fischen.

Ein kühles Bad, das würde sie erfrischen!

Doch die Fische heben warnend ihre Flossen:

Wagt es ja nicht, ihr haarigen Genossen!

Auch Pferd und Schwein, ja selbst die Hühner stöhnen,

würden sich gern mit einem Bad verwöhnen!

Doch am Teich fahr`n die Frösche schon die Panzer auf:

Denkt gar nicht dran! Wir halten eiskalt drauf!

                                                                                                                

 

Ach, wie fehlen mir die Stunden, zu treffen Freunde mit den Hunden.

Wochenende gleich Langeweile, nichts von der gewohnten Eile!

Das Ausstellungsjahr ist fast vorbei, Samstags wieder „Einerlei“.

Kein aufgeregtes Aufbruchsfieber, ja, das war doch viel lieber .

Papiere holen, die Zeiten vergleichen, Hunde putzen, Hunde streicheln.

Dann zum Ring, Hund vorgestellt, schnell zurück: der nächste bellt!

Richtig Arbeit, bis alle durch sind, dann die Mädels ganz geschwind!

Stühle raus und hingesetzt, endlich wird man ganz relaxt.

Lecker essen, erzählen, lachen, die Hunde kriegen neue Sachen.

Ein Glas Sekt während wir warten, Richterberichte, tschüß, dann starten!

Oh, wie fehlen mir die Stunden, die ich sonst als Stress empfunden …… !

  

Picknick

Ein Tag, wie aus dem Bilderbuch! Beim Atmen schmeckt man „Herbstgeruch“.

Die Heide blüht, die Sonne scheint, der Himmel hat es gut gemeint.

Geladen waren wir zum Picknick, mit allem Feinen, richtig schick.

Und alle geladenen Gäste kamen, es wimmelte vor Rang und Namen.

Der Champagner floss in Strömen, alle ließen sich verwöhnen.

Hunde waren auch willkommen, drum hab ich meine mitgenommen.

Es wurd geredete, erzählt und gelacht, keiner hat an die Hunde gedacht.

Kein Hund war hier mehr an einer Leine. Ich dachte noch: wo sind denn meine ?

Ich sah mich um, fand meine Großen, hinten am Buffet, schon bei den Saucen.

Es fehlte schon Käse, Fleisch und Fisch, nur Brot und Obst lag auf dem Tisch.

Ich wurd ganz bleich und dachte mir: Du mußt jetzt ganz schnell weg von hier !

Mit meinen Hunden ging ich schnell den Weg zurück zu dem Hotel.

Keiner sah uns, welch ein Glück, allein ging ich dann wieder zurück.

Das Buffet wurde eröffnet: Bitte sehr! Doch das Buffet, das war ja leer!!!

Keiner konnte es verstehen, keiner hatte was gesehen.

Ratlos standen alle rum, überlegten, schauten dumm.

Ich stand mitten unter ihnen, setzte auf meine besten Unschuldsminen.

Spuren wurden schnell gefunden, die Schuld gesucht wurd` bei den anderen Hunden !

Ich wußt` genau: die waren es nicht, aber alle Hundbesitzer schämten sich.

Auf mich kam keiner, das war klar, denn meine Barsois waren nicht da.

  

Gebrüder Grimm

Es gibt immer wieder freundliche Menschen,

die uns mit schönen Geschichten beschenken!

Sie wollen uns eine große Freude bereiten

 und kümmern sich um unsere Angelegenheiten.

Mit großer Inbrunst erzählen sie sich

 Geschichten über Dich und mich!

Sie schmücken alles so schön aus,

es wird zum echten Ohrenschmaus!

Und sie werden dadurch immerhin

Genau so berühmt wie die Brüder Grimm!

 

Liebe Mutter

Meine Mutter fehlt mir so sehr! Doch es gibt sie jetzt nicht mehr!

Vor Trauer bricht mir noch das Herz, ich habe solchen Seelenschmerz!

Sie war eine selten tolle Frau! Wer sie gekannt`, weiß das genau!

Das Weihnachtsfest war schon geplant, wer hätte denn auch das geahnt?

Am Tag des Todes war ich da, ich fühlte, sie ist mir ganz nah!

Kaum war ich wieder zu Haus angekommen, hatte der Herr sie schon zu sich genommen!

Nach außen bemüh` ich mich um Stärke und Kraft, doch innerlich bin ich völlig geschafft!

 

 Hab` ich Euch auch noch so lieb, lernt, dass es im Haus Regeln gibt:

Streng verboten sind hier: Haufen, Pipi, Möbel kau`n und Raufen!

Ach, so denkt sich Amethyst, gut, dass Frauchen hier nicht ist!

So kann ich es jetzt mal wagen, diesen Stuhl hier anzunagen.

Nabat und Opal schauen zu und denken sich: Na, mach`mal, Du!

Katai mochte das Unheil ahnen und wollte Amethyst noch wahnen!

Denn plötzlich - wie `ne Urgewalt - schoß Wasser aus dem Hinterhalt!!!

Pudelnaß war der kleine Amethyst und hat sich vor Schreck in die Hose gemacht.

Schon die Indianer wußten das: Willst Du nicht hören, wirst Du naß!

Natürlich gibt`s auch `ne Moral: Frauchens Augen sind überall!

 

Unsere Barsois findens schön, wenn wir alle spazieren geh`n.

Hab` ich `ne Leine in der Hand, sind sie außer Rand und Band.

"Leute, hört mir doch mal zu: Das geht hier nur in aller Ruh`"

Doch jeder will der erste sein, im Halsband und schnell an die Lein`.

"Frauchen hat doch nur zwei Hände!" Wo ist denn nur das Leinenende?

Ob ich das sage oder nicht, fällt schon nicht mehr ins Gewicht!

Alle rennen hin und her, alle Leinen kreuz und quer!

"Sagt mal, habt Ihr sie noch alle? Paßt doch auf, daß ich nicht falle!"

Eingewickelt steh`ich da, gut verschnürt, das ist doch klar!

Hüpfend rett` ich mich zum Stuhl, die Barsois finden das echt cool!

Lachen mich erwartungsvoll an, dass ich nicht mehr schimpfen kann!

Ihr Blick gibt mir nun zu versteh`n: Frauchen, komm, spazieren geh`n!

 

 

Ein Sonntag, so trüb, doch noch so jung!

Ich komme gar nicht recht in Schwung!

Doch dann geht`s plötzlich Schlag auf Schlag,

wie ich es Sonntags gar nicht mag!

Die Barsois raus, Pferdeversorgen!

Heute noch misten? Nee, lieber morgen!

Dann sind noch die Schweine und Hühner dran,

immer noch Regen, nowhere sun!

Kalt ist`s, im Kamin prassel das Feuer,

schnell überweis` ich die Hundesteuer!

Ach, wie haben die das gut ( seufz!!! ),

wenn das mal einer für mich tut!!!!!

Doch das Finanzamt fragt lieber an,

ob`s nicht noch mehr haben kann!

 

Hete ist ein schöner Tag, so, wie man es Sonntags mag!

Die Sonne lacht, der Wind ist lau, der Himmel strahlt in tiefem blau!

Schnell nutze ich die Gunst der Stunde und schnappe mir 2 meiner Hunde.

Wir geh`n am Bünner Bach spazieren, Niemen springt rein mir allen Vieren!

Ich kann gar nicht so schnell schrein, wie sieht er aus, das Wasserschwein!!!

Das Fell mit grünen Algen voll, Niemen findet`s richtig toll!

Er schüttelt und er rüttelt sich, mir fliegt der Gubbel ins Gesicht!

Wie ekelig, er stinkt, ich auch. Und dann: Kommen da auch noch Leute an!!

Dreckig, stinkig mit zwei Hunden, wär`ich am liebsten schnell verschwunden!

Doch beamen klappt nicht, ich wußt`s gleich, da hatten sie mich schon erreicht.

Erst strahlten sie erfreut vor Glück, dann wichen sie entsetzt zurück

und sagten:" Das können wir nicht verstehen! Wie kannst Du nur so spazieren gehen!

Zumindest waschen könntest Du Dich, Du stinkst ja wirklich fürchterlich!

Auch Deine Hunde, laß Dir sagen, könnten als `ne Dusche vertragen!

So, da hatte ich mein "Fett"! Ja, auch das sind "Bekannte", richtig nett!

Ich konterte: "Wir sind so arm, dass wir kein Geld für Wasser hab`n.

Deshalb muß ich Euch jetzt sagen, wir geh`n zum Waschen in den Graben!"

Sie darauf: "Uns ist es eigentlich egal, doch das ist richtig asozial!"

Nun ja, dacht`ich auf meine Weise und ging nach Haus und lachte leise!!!

( Und außer Hörweite recht laut!!!)

 

Immer noch strömt der Regen, man kann sich draußen kaum bewegen!

Der teich ist bie zum Anschlag voll, unsere Fische finden`s toll!

Tägliches Lüften, das muß sein, Fein, denken die Fliegen und fliegen rein!

Na, was die sich da so wagen, die werden doch alle totgeschlagen!

Ich hole aus zum ersten Hieb, da macht es über mir: Chiepschiep!

Wie ich war auch die Schwalbe erschreckt, hatten wir uns jetzt entdeckt!

Sie ließ sich auf der Lampe nieder, dann: Schrank, Uhr, Lampe, immer wieder!

Wir verfolgten zwar das gleiche Ziel, doch sie war hier eindeutig zu viel.

Nur, wie mach ich der Schwalbe klar, dass sie hier fehl am Platze war?

Wer Fische hat, hat auch ein Netz! Ganz vorsichtig hab`ich sie gekescht.

So konnte ich die Schwalbe kriegen und ließ sie draußen wieder fliegen.

Ich bin darüber sichtlich froh, und die Schwalbe sowieso!

Die "Hilfe" war weg, nicht die Fliegenklatsche! So schlug ich alle Fliegen zu Matsche!

 

Der Tag ist heiß, man mag sich kaum bewegen.

Es rinnt der Schweiß, man kann nichts tun dagegen.

Die Fenster auf, kein Lüftchen will sich regen,

dann donnert es von fern: Ein Segen!

Auf den Fliesen liegen die Barsois und hecheln.

Sie chau`n mich an, ich denke, dass sie lächeln.

Der Regen tropft, nun schnell die Fenster schließen!

Gesagt - getan, dann fängt es an zu gießen!

Die Blitze zucken, gefolgt von Donnerrollen.

Die Luft wird wieder frisch, das ist es, was wir wollen.

Jetzt wird gelüftet, die barsois wollen raus.

Ich schaue ihnen nach, noch seh`n sie sauber aus.

Sie hüpfen durch die Pfützen und rennen durch das Gras!

Sie balgen miteinander und haben ihren Spaß.

So geht es eine Weile, vergnügt sehe ich zu.

Dann stehen sie vor`m Fenster, ich hör` ihr:Wuwuwu!

Wie Perlen an der Kette, maschieren sie dann rein.

Sie sind mit Sand paniert und sehen aus wie "Schwein"!

Der Sand ist schnell getrocknet und fällt von ihnen ab,

ich hol` schon mal den Besen, sie halten mich auf Trab!

 

Katai:

Du lieber Hund, Du mein Katai, bist leider jetzt nicht mehr dabei!

Wir hatten noch viel mit Dir vor, doch Du klopfst jetzt ans Himmelstor!

Du ewig junger Teufelshund, hast hast uns vernarrt so manche Stund`!

Doch mit Küßchen hier und Küßchen da, schafftst Du`s, dass man Dir nicht lang böse war!

Du läßt uns weinend jetzt allein, wirst jetzt bei unseren "anderen" sein!

Paß auf Dich auf und grüße sie lieb, Du lieber kleiner Hühnerdieb!

 

Es gibt so vieles, was im Kleinen blüht.

es gibt großes Feuer und die heiße Glut!

Ich bin so glücklich im Kreis meiner Lieben!

Will nicht mehr Frust und Trauer schieben!

Bald bin ich wieder einsam und allein.

Dann werd`ich wieder sehr verletzlich sein!

Doch eines hat die Zeit mich gelehrt:

Ich steh über vielem, was andere schert!